Das E-Mail-Marketing ist zwar etwas unter Druck geraten mit den jüngsten europäischen Datenschutzrichtlinien, aber das heißt noch lange nicht, dass es am Ende ist. Ganz im Gegenteil: Einige Experten sehen sogar Vorteile darin, dass man ausdrücklich seine Zustimmung geben muss.

Denn wer das macht, wird entweder eine sehr intensive Beziehung zur Marke haben oder aber einen Newsletter unbedingt wollen.

Wer so bereits eine intensive Kundenbeziehung aufgebaut hat, muss sich um Streuverluste keine Sorgen machen. Und hier kommen die Vorteile des E-Mail-Marketings wieder ins Spiel: Man kann Kampagnen immer noch einfacher verfolgen und analysieren als das bei den Sozialen Netzwerken der Fall ist. Zwar geben Facebook und Co. bereits recht gute Datenanalysen heraus, aber man ist dabei immer noch darauf angewiesen, was das Unternehmen für berichtenswert hält.

E-Mail-Marketing macht unabhängig

Bei E-Mails hat man hingegen seinen eigenen Server, dessen Daten man so auslesen kann, wie man das gerne möchte. Selbst wer externe Dienste wie Mailchimp benutzt, hat eine größere Auswahl an Performance-Messungen als bei sozialen Netzwerken.

Was aber besonders oft vergessen wird ist, dass man E-Mails in den meisten Fällen über Kampagnen besser in Verkäufe umsetzen kann. Wer seine Kampagne gut gestaltet, die richtigen Calls for Action macht und maßgeschneiderte Angebote bereithält, wird mit der elektronischen Post nach wie vor gute Erfolge verzeichnen können.

Während der Kunde bei Klicks auf Facebook die Plattform verlassen muss, um auf eine Webseite zu kommen, wird er in der E-Mail direkt dorthin geleitet, ohne aber seine gewohnte Umgebung aufzugeben. Die Schwellen aus Netzwerken zu gehen sind wesentlich höher als bei E-Mailprogrammen, die nur als Werkzeug empfunden werden.

Nach wie vor ist die E-Mail der Weg der Kommunikation im beruflichen Umfeld und das wird sich auch nicht ändern, trotz WhatsApp und Co. Aber auch die Teenager haben die E-Mail noch nicht aufgegeben: In den USA besagen Zahlen, dass immerhin noch 78 Prozent zwischen 14 und 26 Jahren E-Mails benutzen.